Wohl und Wehe des Euro eng mit Schicksal Griechenlands verknüpft

Die wieder aufgekommenen Hoffnungen auf eine Lösung der griechischen Schuldenkrise sowie die Warnung von Moody´s vor steigenden Risiken für das Kreditrating der USA greifen dem Euro derzeit unter die Arme. Spannend dürfte es heute mit Blick auf Griechenland werden, wird doch zum Wochenausklang der Abschlussbericht von EZB, IWF und EU erwartet, worin die Troika überprüft, welche Fortschritte das Land bei der Sanierung seines Haushalts gemacht hat. Von diesem Urteil hängt es dann auch ab, ob Griechenland die nächste Tranche aus dem 110 Mrd. Euro schweren EU/IWF-Hilfspaket erhalten wird. Derzeit sieht es so aus, als ob Griechenland zu einem verschärften Sparkurs bereit ist und dafür im Gegenzug informierten Kreisen zufolge ein neues Rettungspaket erhalten wird.

Am Donnerstag rückt dann die Zinssitzung der EZB in den Blickpunkt. Wenngleich die EZB die Leitzinsen im Juni unverändert bei 1,25% belassen dürfte, so erscheint es doch wahrscheinlich, dass die EZB-Vertreter den Markt auf eine Straffung der geldpolitischen Zügel zur Juli-Sitzung vorbereiten werden. Auf Wochensicht sollte sich der Euro in dem Spannungsfeld zwischen EWU- Schuldenkrise und wieder aufkommenden EZB-Leitzinserhöhungserwartungen in einer volatilen Spanne zwischen 1,4125 USD und 1,4900 USD bewegen.

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