Zyklus und Bewertung sprechen weiterhin für Aktieninvestments

Von konjunktureller Seite erhalten die Aktienmärkte zurzeit keinen Rückenwind, denn es zeichnet sich ab, dass insbesondere die Belebung der US-Wirtschaft zuletzt ins Stocken geraten ist. Wir halten die konjunkturelle Schwäche in den USA aber nur für vorübergehend, weil zuletzt eine Reihe von Sonderfaktoren belastet hat. In erster Linie zählen hierzu die außergewöhnlich hohen Treibstoffkosten und Lieferengpässe der Industrie in Folge des Erdbebens in Japan. Die Lage wird sich unserer Meinung nach schon in den kommenden Monaten wieder entspannen, so dass auch die Vorgaben für den Aktienmarkt dann wieder besser ausfallen dürften.

Mittelfristig spricht eine Vielzahl von Argumenten für Aktien: Die Bewertung gegenüber Historie und im Vergleich zu anderen Assetklassen, das Gewinnmomentum, die Verbriefung „realer Werte“, die Erwartung weiterer Liquiditätszuflüsse. Wir erwarten bis zum Jahresende 2011 eine positive Entwicklung der Indizes.

Der richtige „Drive“ dürfte nach dem Ende der Berichts- und Dividendensaison zunächst fehlen. Rücksetzer sind nicht zuletzt aufgrund einer sich abschwächenden Konjunkturdynamik möglich. Erst im August erwarten wir einen Ausbruch nach oben. Im Branchenmodell sind Versicherer, Auto, Öl & Gas sowie Finanzdienstleiser attraktiv. Zyklus und Bewertung sprechen weiterhin für Aktieninvestments!

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