Widersprüchliche Einflüsse am Rohstoffmarkt

Die Rohstoffmärkte werden derzeit von widersprüchlichen Faktoren getrieben. Einerseits lässt die Dynamik der Weltkonjunktur etwas nach, vor allem wegen der Abschwächung des chinesischen Industriesektors, was zu einem nachlassenden Nachfragewachstum bei Rohstoffen führen sollte. Andererseits verbessert sich mit Blick auf 2012 – selbst bei einer leicht nachlassenden Nachfragedynamik – für einige Rohstoffe, darunter Rohöl, die fundamentale Ausgangslage recht deutlich. Wir erwarten weiterhin, dass sich in den veröffentlichten Wirtschaftsdaten Licht und Schatten ablösen werden.

Auch die südeuropäische Schuldenkrise ist noch lange nicht vom Tisch, und von der damit verbundenen Unsicherheit dürften insbesondere die Edelmetalle profitieren. Daher ist für die nächsten Wochen mit einer erhöhten Rohstoffpreisvolatilität zu rechnen. Wir erwarten eine volatile Seitwärtsbewegung, bevor mit Blick auf 2012 die breiten Rohstoffindizes wie der DJ-UBS Rohstoffindex wieder steigen werden. Wir billigen den Rohstoffen für die nächsten zwölf Monate ein Kurspotenzial von rund 10% zu.

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