Portugal rückt in den Fokus

Die Erleichterung über den Zeitgewinn für Griechenland und mit ihr das Kursplus im Euro schwinden dahin. Statt Griechenland erhält jetzt Portugal Prügel und verhagelt dem Euro die Stimmung, was sowohl zum Dollar als auch zum Franken besonders auffällt. Die Euphorie der vergangenen Woche über die Verabschiedung des griechischen Sparpaketes erweist sich als trügerisch, haben die Märkte doch mit tatkräftiger Beihilfe der Ratingagenturen längst Portugal als das nächste Opfer ausgemacht.

Auch wenn wir die derzeit heiß diskutierten Ansteckungsgefahren für andere Länder für übertrieben dargestellt halten, ist zu befürchten, dass diese Sorge den Euro zunächst unter Abgabedruck hält. Die wirtschaftliche Entwicklung in den USA könnte sich nach den sehr schwachen Daten in den letzten Wochen zunächst auch wieder etwas günstiger darstellen, was ebenfalls für den Dollar spräche. Insgesamt könnte sich damit der Dollar zumindest kurzfristig etwas erholen. Mittelfristig sollte der Euro aber von der generellen Schwäche der USA profitieren können.

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