Euro-Dollar zwischen Hoffen und Bangen

Die anhaltende Ungewissheit wie die Politik weiter mit Griechenland verfahren wird, zerrt nach wie vor an den Nerven des Euro. Zu Wochenbeginn fiel er im Tief vorübergehend bis auf rund 1,3360 USD und damit auf den niedrigsten Stand seit Januar 2011. Derzeit ist am Markt mit Blick auf Griechenland allerdings wieder eine gewisse Zuversicht zu erkennen, scheint doch mit der für heute geplanten Wiederaufnahme der Gespräche zwischen Troika und griechischer Regierung, der überwältigenden Zustimmung des deutschen Bundestages zur Aufstockung des Euro-Rettungsschirm EFSF sowie den für morgen erwarteten Gesprächen zwischen dem französischen Präsidenten Sarkozy und dem griechischen Ministerpräsidenten Papandreou wieder Bewegung in die Sache gekommen zu sein.

Allerdings ist damit immer noch nichts in trockenen Tüchern. Nach wie vor ist unklar, ob Griechenland die nächste Tranche aus dem internationalen Hilfspaket erhalten wird und ob tatsächlich alle europäischen Parlamente der Ausweitung des EFSF zustimmen werden. In diesem nach wie vor von hoher Unsicherheit geprägten Umfeld, in dem wir auch vor weiteren Hiobsbotschaften im Zusammenhang mit der europäischen Schuldenkrise nicht gefeit sind, kann ein erneuter Schwächeanfall des Euro in den kommenden Tagen nicht ausgeschlossen werden.

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