Verbesserte Aussichten am US-Aktienmarkt

Die US-Aktienkurse legten in dieser Woche weiter zu. Die Unsicherheiten, die noch immer von der EU-Schuldenkrise ausgingen, setzten den Markt im Wochenverlauf nur temporär unter Druck. Es belasteten schlechte Unternehmensergebnisse, darunter der Gewinneinbruch bei Amazon. Mit Erleichterung wurde schließlich der Rettungsplan der europäischen Staaten aufgenommen, auf den die Wall Street mit Kursanstiegen reagierte. Der S&P 500-Leitindex hat seit dem Tief am Monatsanfang wieder gut 15% an Boden gut gemacht. Unserer Meinung nach stehen auch die Chancen für eine Jahresendrallye jetzt sehr gut.

Die Q3-Berichtssaison hat bislang keine nennenswerten positiven Impulse gegeben und zuletzt sogar für Enttäuschung gesorgt. Nachdem rund  ein Viertel der S&P 500-Unternehmen berichtet haben, liegt der durchschnittliche Gewinnanstieg gegenüber dem Vorjahr bei 12%. Dies ist besser als erwartet wurde, aber weniger als in den Vorquartalen.

Die Berichtssaison dürfte bald wieder mehr Aufmerksamkeit auf sich ziehen, weil der Einfluss der EU-Schuldenkrise von nun an schwinden sollte. Das gleiche gilt für die US-Konjunktur. Diese läuft derzeit alles andere als gut, doch sind auch die Erwartungen niedrig, so dass Spielraum für positive Überraschungen besteht. Wir haben unsere Prognose für den S&P 500-Index auf Sicht Jahresende auf 1.320 Punkte und auf Sicht Jahresmitte 2012 auf 1.360 Punkte erhöht. Für Anleger aus dem Euroraum besteht unserer Meinung nach ein erhöhtes Währungsrisiko im US-Dollar.

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