Geschäftsklima zum dritten Mal in Folge gestiegen

Das ifo Geschäftsklima für die gewerbliche Wirtschaft in Deutschland ist im Januar zum dritten Mal in Folge gestiegen. Damit erfüllt das aktuelle Ergebnis die sogenannte „Dreimal-Regel“, nach der man mindestens drei Monate warten muss, bevor relativ sicher ist, dass eine Richtungsänderung beim ifo Geschäftsklima einen neuen Trend darstellt und nicht nur zufälliger Natur ist.

Der Trend zeigt damit nach einem für die deutsche Wirtschaft voraussichtlich sehr schwachen vierten Quartal wieder nach oben. Allerdings steht diese Entwicklung angesichts der insgesamt vergleichsweise geringen Verbesserungen im Geschäftsklima der letzten drei Monate bisher noch auf etwas tönernen Füßen. Die Belastungen durch die europäische Schuldenkrise sind auch für die deutschen Firmen immer noch spürbar, doch ist der Absturz in eine Rezession wenig wahrscheinlich.

Auslöser für die Verbesserung der Stimmung im Januar waren vor allem die spürbar optimistischeren Geschäftserwartungen der Unternehmen. Dagegen bewerteten sie ihre aktuelle Lage leicht schwächer als noch zum Jahresende.

Das bessere Geschäftsklima in diesem Monat erstreckt sich nicht auf alle Wirtschaftsbereiche gleichermaßen. Am stärksten stieg die Stimmung im verarbeitenden Gewerbe. Sie ist damit so gut wie seit August letzten Jahres nicht mehr. Ein besseres Geschäftsklima vermeldete auch das Bauhauptgewerbe. Dagegen verschlechterte sich zu Jahresbeginn die Stimmung der Einzelhändler nach dem guten Vormonat merklich.

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