Investmentstrategie: Aktienposition zu Gunsten EWU-Staatsanleihen und Rohstoffen reduziert

Das DZ BANK Portfolio liegt 2012 bei geringer Volatilität deutlich im Plus. Wir nutzen nun den jüngsten Kursanstieg des DAX und reduzieren unsere Position in deutschen Aktien. Den Erlös sowie die freie Liquidität nutzen wir für die Aufstockung unserer Positionen in Rohstoffe und europäische Staatsanleihen.

Die Konjunkturentwicklung in der Eurozone liefert kaum Anzeichen für eine Wende zum Besseren. Außerhalb Europas dauert die Konjunkturschwäche in für die Weltwirtschaft wichtigen Ländern, wie den USA und China, ebenfalls an. Wir haben daher unsere globale Wachstumsprognose leicht um jeweils 0,1 Prozentpunkte auf nun 3,2% für das Jahr 2012 und 3,4% für das Jahr 2013 zurückgenommen.

Am Aktienmarkt erscheint unrealistisch, beim derzeitig schwachen Konjunkturausblick auf eine baldige Besserung der Gewinnaussichten der Unternehmen zu hoffen. Beim DAX erinnert die aktuelle Situation an den Februar diesen Jahres, als die Kurse den Fundamentaldaten ebenfalls weit voraus gelaufen waren. Wir verkaufen daher einen Teil unserer DAX-Aktien und führen die Gewichtung von 16% auf 7,5% zurück.

Am Rentenmarkt ist Im Euroraum ist ein erneutes Ankaufprogramm von Staatsanleihen der Problemländer durch die EZB beschlossene Sache. Die Notenbank will unter strengen Bedingungen Staatsanleihen hilfsbedürftiger Länder am Sekundärmarkt kaufen. Dies dürfte zu tendenziell höheren Zinsen bei Bundesanleihen führen, gleichzeitig dürften sich die Spreads innerhalb der EWU weiter verengen.

Bei den Rohstoffen sind wir der Meinung, dass sich der Rohölpreis (Brent) mit Blick auf die nächsten zwölf Monate noch leicht verteuern könnte. Gold dürfte nach dem Preisanstieg zunächst weiter im Fokus bleiben. Wir stocken daher unsere Position im DZ BANK BestCommodity Index auf.

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