Mögliche Entspannung in Europa dürfte Blick für die USA öffnen

Auf Sicht der kommenden Woche besteht Hoffnung – Hoffnung darauf, dass die Krise in Europa an den Devisenmärkten zumindest vorübergehend in den Hintergrund rückt. So scheint Griechenland die „notwendigen Voraussetzungen“ für die Auszahlung der anstehenden Hilfstranche aus Sicht der Troika zu erfüllen. Zudem stehen in Spanien Regionalwahlen an, die bislang als Hürde auf dem Weg zu einer finanziellen Unterstützung des Landes galten, und die Idee einer ESM-Kreditlinie findet offenbar immer mehr Anhänger. Die (temporäre) Entspannung in Europa dürfte den Blick auf die USA lenken. Dort befindet sich der Präsidentschaftswahlkampf zwischen dem Amtsinhaber Obama und seinem Herausforderer Romney in der heißen Phase. Zwar ist der Wahlausgang momentan völlig offen. Klar scheint jedoch, dass sich der künftige US-Präsident angesichts eines ausufernden Budgetdefizits, hoher Arbeitslosigkeit sowie eines schwachen Wirtschaftswachstums großen Herausforderungen gegenübersieht. Dies dürfte auch die Ende kommender Woche anstehende Schätzung für das US-BIP im dritten Quartal bestätigen. Insgesamt sollte die zumindest auf kurze Sicht erwartete Entspannung in Europa der Gemeinschaftswährung weiter Auftrieb geben.

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