Asset Strategien im Fokus: US-Banken interessant

Konjunktur: China dürfte Vorreiter der Konjunkturerholung werden

Die ökonomischen Probleme der EU-Peripheriestaaten sind ungelöst. Wenn Rückschläge aufgrund der Schuldenkrise ausbleiben, dürfte die Rezession im Euro-Raum zur Jahresmitte 2013 aber ihr Ende finden und einer schwachen Erholung weichen. In China scheint die Konjunkturwende hingegen bereits gelungen, die chinesische Wirtschaft könnte nun zum Vorreiter einer globalen Konjunkturerholung werden.

Asset Allocation und Investmentstrategie: Aufstockung US-Banken

Wir haben in unserer Musterallokation (DZ BANK Portfolio) in diesem Monat die Rohstoffposition vekauft. Dafür heben wir unsere Aktiengewichtung an und erhöhen die Gewichtung der US-Bankaktien, die immer noch sehr günstig bewertet sind auf 13,5% (vorher 8,5%).

Aktien: Unternehmensergebnisse werden in Q1 die Talsohle erreichen

Weil die weltweite Konjunkturentwicklung ab der zweiten Jahreshälfte wieder an Fahrt aufnimmt, sollten die Unternehmensergebnisse zum 4. Quartal 2012 und zum 1. Quartal 2013 letztlich die Talsohle markieren. Sollte die Nachfrage nach Aktien langfristig tatsächlich stark ansteigen, besteht bei den Bewertungsmultiples der Märkte erhebliches Expansionspotenzial. Das aktuelle Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) für z.B. den DAX von 11 könnte unseres Erachtens in einer Phase, in der die Konjunktur gut läuft, in Richtung 13 steigen.

Renten: Emittenten aus den Peripheriestaaten tendenziell übergewichten

Bis zur Italien-Wahl könnte es zu leichten Rückschlägen bei der Spreadentwicklung kommen. Da wir das Ausmaß dieser Bewegungen als überschaubar ansehen und sich diese Bewegungen als temporär erweisen sollten, bleiben wir bei unserer Empfehlung, Emittenten aus den Peripheriestaaten tendenziell überzugewichten. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen ist schneller als erwartet aus ihrer Range der letzten Monate ausgebrochen. Angesichts der erneut aufgekommenen Unsicherheiten an den Märkten sollte sich allerdings die Aufwärtsbewegung in den kommenden Wochen vorerst nicht fortsetzen.

Rohstoffe: Zunächst wenig Impulse

Wegen des konjunkturell schwachen Winterhalbjahres sehen wir kurzfristig wenige Impulse für massive Preisverteuerungen bei den Rohstoffen.

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