Negativrenditen bedrohen deutsche Sparer und Investoren – Alternativen am Aktienmarkt

Aktuell verzinsen sich Bundesanleihen mit 10-jähriger Laufzeit der Bundesrepublik Deutschland mit 1,3%. Geldanlagen auf dem Tagesgeld bringen zwischen 0 und 0,25% Rendite. Zusätzlich wird das Anlageergebnis vielfach durch die Steuerbelastungen geschmälert. Im Zuge der Zypern-Krise hat sich die Diskussion um die Sicherheit der Spareinlagen jüngst wieder belebt und damit das Vertrauen der Anleger erneut unterhöhlt. Rosige Zeiten für Investoren und Sparer sehen anders aus.

Das weltweit niedrige Zinsniveau ist das Ergebnis einer sehr lockeren Geldpolitik, wie sie von allen großen Notenbanken der Industrieländer verfolgt wird. Die niedrigen Zinsen sollen helfen, die Lasten der hohen Staatsverschuldung zu tragen, und gleichzeitig soll die schwache Konjunktur auf den Wachstumspfad zurück geführt werden. Gelingt es gar durch die Niedrigzinspolitik das Zinsniveau unter die Inflationsraten zu drücken, würden die Schulden entwertet.

Die Schattenseite einer solchen Entwicklung ist, dass auch die Vermögen der Anleger entwertet werden. Sie sind es, die letztlich über die Geldentwertung den Preis für die Entschuldungsstrategien der Notenbanken und Regierungen zahlen.

Ausgesuchte Alternativen bieten sich aus unserer Sicht weiterhin an den Aktienmärkten. In der Anlagestrategie der DZ BANK stehen dabei Unternehmen im Fokus, die ein nachhaltiges und stetiges Umsatz- und Gewinnwachstum erzielen. Der Markteintritt von Konkurrenten in das Geschäftsfeld des Unternehmens wird dabei idealerweise erschwert durch einen „ökonomischen Burggraben“, der durch verschiedene Alleinstellungsmerkmale definiert ist. Diese Unternehmen haben es in ihren Absatzmärkten teilweise bis zur weltweiten Marktführerschaft gebracht. Darüber hinaus ist ein gutes Management ein essentieller Faktor für eine vielversprechende Ausgangslage. Wenn zudem der Preis stimmt, kommen sie als Langfristinvestments in Frage.

Die Aktien einer Vielzahl solcher Unternehmen sind noch günstig zu kaufen. Die zu erwartende Dividendenrendite übersteigt dabei in der Regel die alternativ am Anleihenmarkt zu erzielenden Renditen. Gleichzeitig besteht ein größerer Schutz vor Inflation.

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