USD-Index nähert sich höchstem Stand seit Juli 2012

Während der Euro gegenüber dem US-Dollar derzeit kräftig Federn lässt, konnte die US-Devise auf handelsgewichteter Basis in dieser Woche im Hoch bis auf 84,09 Punkte klettern. Damit war der Dollar so gefragt wie zuletzt im Juli 2012. Seit Anfang des Jahres gewann er ca. 7,7% an Wert. Zerlegt man den Währungskorb und betrachtet die Entwicklungen der darin enthaltenen Währungen seit Jahresbeginn, wird deutlich, dass die US-Devise gegenüber allen im Korb enthaltenen Währungen (EUR, JPY, GBP, CAD, SEK, CHF) zulegen konnte. Auffallend ist, dass sie gegenüber dem Euro, mit 57,6% das Schwergewicht im Korb, nur um rund 2,5% aufgewertet hat. Das bedeutet, dass andere im Korb enthaltene Währungen mit einem geringeren Gewicht überproportional gegenüber der US-Devise in die Defensive geraten sein müssen. Hier sticht besonders der Yen ins Auge, verlor dieser doch seit Jahresbeginn rund 18% an Wert. Auf Platz zwei folgt das Pfund mit einem Minus von etwa 6,5%. Daran wird deutlich, dass der Erfolg des Greenback nicht nur auf die sich aufhellenden konjunkturellen Perspektiven der USA zurückzuführen ist. Vielmehr profitiert er derzeit auch noch von den Schwächen anderer Länder (verhaltene Konjunkturentwicklung UK, geldpolitische Entwicklung Japan).

 

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