Internationale Portfolioflows – Wohin mit dem Geld?

Nach und nach treffen die Portfolioflow-Daten aus den großen Währungsräumen für März ein. Erhofft haben wir uns davon ein klareres Bild von der Stimmung internationaler Anleger. Sind riskante Anlagen wieder im Kommen? Sind die Sicheren Häfen (Bonds, US-Dollar) passé? Trotz der verbesserten Lage hat es im ersten Quartal kaum Nettozuflüsse in die Eurozone gegeben. Ein ähnlich enttäuschendes Bild war auch für die US-Daten zu beobachten. Aus Japan gibt es wiederum Schlagzeilen, die die erhöhten japanischen Investitionen im Ausland hervorheben. Also wohin fließt das Geld? Zum einen werden die Kapitalzuflüsse ausländischer Investoren dadurch neutralisiert, dass inländische Anleger vermehrt das Risiko im Ausland suchen. Aber auch die Umschichtungen innerhalb der großen Währungsräume (Bonds vs. Aktien,…) haben eine Rolle gespielt, sodass trotz des Sentimentwandels netto keine größeren Kapitalbewegungen zu erkennen waren. Diese Situation spiegelt sich auch in der Entwicklung von Euro-Dollar wider. So bewegt sich das Währungspaar seit Mitte Februar weitestgehend in einer Spanne zwischen 1,28 US-Dollar und 1,32 US-Dollar.

 

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