Saisonale Effekte: August (statistisch gesehen) ein ausgewogener Monat für den Euro

Rein aus statistischer Sicht steht dem Euro ein ruhiger Monat August bevor. Auf die letzten zehn Jahre zurückblickend halten sich Währungen, zu denen der Euro im August zulegen konnte, die Waage mit denen, zu denen er verloren hat. Im wichtigsten Währungspaar Euro-Dollar liegt die Quote bei fünf zu fünf Monaten mit Kursgewinnen und -verlusten, und die durchschnittliche Euro-Dollar-Performance ist mit -0,6% nicht der Rede – geschweige denn der Transaktionskosten wert.

Auffällig bei den saisonalen Mustern ist die überdurchschnittlich Performance in EUR-ZAR mit +1,43% (durchschnittliche Kursentwicklung im Monat August der letzten zehn Jahre) sowie in EUR-AUD (+1,39%). Aber auch EUR-JPY muss mit dem durchschnittlichen Minus von 1,68% Erwähnung finden. Nicht verheimlichen wollen wir die Grenzen der Saisonalitäten-Analyse, die sich typischerweise als Beimischung zu fundamentalen oder technischen Einschätzungen eignet. Dass der bevorstehende August in fundamentaler, technischer, geldpolitischer und sonstiger Hinsicht eher vom „Warten auf September“ geprägt sein wird, steht auf einem anderen Blatt.

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