Euro-PMI signalisieren bestes Wirtschaftsklima seit Juni 2011

Die Wirtschaft in der Eurozone nimmt weiter Fahrt auf. Das zeigen neueste Umfragen bei den Einkaufsmanagern im September. Das Stimmungsbarometer kletterte gegenüber dem Vormonat um 0,6 auf 52,1 Punkte. Der gewichtete Indikator aus Industrie- und Dienstleistungsindex deutet damit das stärkste Wirtschaftswachstum seit Juni 2011 hin. Zu den erfreulichen Werten konnten beide Sektoren positiv beitragen. Der gute Ausblick sollte allerdings nicht darüber hinweg täuschen, dass es im Euro-Währungsgebiet weiter hohe Rückschlagsrisiken gibt. Mit den aktuellen Zahlen steigt jedoch die Zuversicht, dass die Wirtschaftsleistung in der Eurozone auch im dritten Quartal weiter, wenn auch nur schwach, zulegen wird.

Unterstützung erhielt der Indikator aus den beiden größten Mitgliedsländern: In Deutschland konnte der gewichtete Gesamtindikator weiter in den expansiven Bereich vordringen und verbesserte sich leicht auf 53,8 Punkten im September. Besonders kräftig war hierbei der Aufschwung im Servicesektor. Auch Frankreichs Composite PMI signalisierte für den privaten Sektor eine breite Stabilisierung. Mit 50,2 Punkten konnte die seit 18 Monaten andauernde kontraktive Phase unterhalb der 50-Punkte-Linie beendet werden. Zwar verlor der Index für das verarbeitende Gewerbe im September etwas. Die deutliche Belebung im Dienstleistungssektor konnte den leichten Rückgang in der Industrie jedoch mehr als ausgleichen.

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