Polnischer Zloty: Gute PMI-Daten hinterlassen keine nachhaltige Wirkung

Die polnischen Währungshüter scheinen auf ihrer jüngsten Sitzung wenig Anlass für eine intensive Diskussion gesehen zu haben. So wurde schon früh am Vormittag die Entscheidung des Gremiums bekanntgegeben, die Zinsen bei 2,50% zu belassen. Bereits Ende vergangener Woche hatte Zentralbankchef Belka angekündigt, den Leitzins „für eine gewisse Zeit“ auf historisch niedrigem Niveau zu halten. Grund für Zuversicht besteht für den Notenbankgouverneur durchaus. So legte der Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe im September unterwartet deutlich zu und kletterte mit 53,1 Punkten auf den höchsten Stand seit 2011. Nachhaltig Auftrieb erhält der Zloty gegenüber dem Euro indes nicht. Zu dominant sind die mit dem US-Haushaltsstreit verbundenen Unsicherheiten. Daran dürfte sich auf Wochensicht kaum etwas ändern. Weder stehen auf Wochensicht Zloty-bewegende Konjunkturindikatoren auf der Agenda noch dürften derartige Veröffentlichungen im aktuellen Umfeld einen nachhaltigen Impuls an den Devisenmärkten hinterlassen.

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