Rohstoffausblick 2014

Das Rohstoffjahr 2013 verlief aus Sicht des rohstoffaffinen Anlegers recht ernüchternd. So werden die bekanntesten Rohstoff-Indizes á la S&P GSCI und DJ-UBS ihre Jahreschroniken durch die Bank in „rot“ schreiben müssen. Hauptverantwortlich für die augenfällige Performance-Schwäche waren vor allen Dingen die Edelmetalle Gold und Silber, die vor dem Hintergrund einer ihren monetären Expansionsdrang allmählich zügelnden US-Notenbank, steigender Zinsen und einer schrittweise abnehmenden Marktverunsicherung massive Preisverluste hinnehmen mussten.

Für das kommende Jahr 2014 sind wir für die Anlageklasse „Commodities“ nicht wirklich optimistisch, gleichwohl rechnen wir mit einer deutlichen „Schwarzfärbung“ der einschlägigen Index-Entwicklungen. Insbesondere das sich von lediglich 2,6% (in 2013) auf immerhin 3,6% beschleunigende Weltwirtschaftswachstum, ein von den führenden Notenbanken weiterhin sehr großzügig geschnittener Geldmantel und abnehmende Störfeuer aus der europäischen und amerikanischen Politik sollten hierzu – der die  Rohstoffpreise belastenden Aufwertung des US-Dollar zum Trotz – ihren Beitrag leisten.

Zu den Rohstoff-Outperformern sollten die Basismetalle Aluminium und Nickel sowie (die im Jahre 2013 abgestürzten) Agrarrohstoffe Mais und Weizen gehören. Für die Energieträger sind wir „neutral“ eingestellt, obgleich unsere Prognose für Brent-Rohöl spürbar oberhalb der (skeptischen) Terminkurve liegt. Zu den Preisverlierern gehören nach unserer Einschätzung die unter den weiter steigenden (Real-)Zinsen leidenden Edelmetalle Gold und Silber sowie Sojabohnen und Kupfer.

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