Die Schweiz wird Fussball-Weltmeister (…der Nachhaltigkeit)

Seit Donnerstagnacht um 22 Uhr rollt der Ball bei der Fussball-WM 2014 in Brasilien. Um eine Weltmeisterschaft ganz anderer Art geht es in einer neuen Studie der DZ Bank. In dieser haben wir die 32 Teilnehmerländer unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkten gegeneinander antreten lassen. Jedes Land spielt dabei mit einer Handvoll auserwählter Unternehmen.

Um das Ergebnis vorwegzunehmen: Die mit den auch hierzulande gut bekannten Unternehmen ABB, Geberit, Sulzer, Swiss Re und Swisscom antretende Schweiz entscheidet die Nachhaltigkeits-Weltmeisterschaft eindeutig für sich.

Absolut betrachtet gewinnt die Schweiz im Endspiel gegen das zweitplatzierte Belgien. Im Spiel um Platz 3 setzt sich England gegen Japan durch. Auch relativ betrachtet entscheidet die Schweiz das Finale für sich. Deutschland belegt den zweiten Rang, unterliegt im Turnierverlauf allerdings bereits im Viertelfinale der Schweiz.

Die Simulation der WM erfolgte dabei auf Basis des Nachhaltigkeitsratings für die 32 Teilnehmer anhand der Dimensionen Ökologie („E“), Soziales („S“) und Governance („G“), kurz „ESG“.

Neben den klassischen ESG-Dimensionen fließt zusätzlich die ökonomische Dimension in das Nachhaltigkeitsrating der Länder ein. Für jede der vier Nachhaltigkeitsdimensionen wurden fünf Indikatoren, in Abhängigkeit von der Verfügbarkeit und Datenqualität, definiert. Somit basiert das Nachhaltigkeitsrating der Teilnehmer auf insgesamt 20 einzelnen Indikatoren.

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