Osteuropäische EM-Währungen werden fremdbestimmt

Für die osteuropäischen EM-Währungen sowie für den russischen Rubel hat sich die Situation jüngst weiter zugespitzt, bewegen sie sich doch gegenüber dem Euro im Bereich ihrer Anfang August ausgemachten Rekordtiefs. Dass die kleinen osteuropäischen Währungen weiterhin nicht auf die Beine kommen, ist zwei Faktoren geschuldet. Zum einen dem sich erneut zugespitzten Konflikt zwischen Russland und der Ukraine. Zum anderen sorgt der anhaltend schwache Euro angesichts der engen wirtschaftlichen Verflechtungen dieser Staaten mit der Eurozone für Verunsicherung. In diesem von externen Faktoren geprägten Umfeld fristen heimische Komponenten ein stiefmütterliches Dasein, wie vor kurzem die unter dem Strich überraschend positiv ausgefallenen BIP-Daten einiger osteuropäischer Staaten deutlich gemacht haben. Und dies, obwohl die kleinen EM-Währungen derzeit dringend einen Fürsprecher benötigen. Aber wie so oft: Des einen Freud, des anderen Leid. So profitiert z.B. der Schweizer Franken als klassischer sicherer Hafen von der momentanen Risikoscheu des Marktes. Doch selbst wenn sich die aktuellen Entwicklungen an den Devisenmärkten zunächst weiter fortsetzen werden, rückt auch sein Limit zusehends in greifbare Nähe.

Artikel bewerten


Vielen Dank für Ihre Wertung. Ihre Wertung:
Aktuell ist noch keine Bewertung vorhanden. Seien Sie der Erste! Aktuelle durchschnittliche Bewertung des Artikels: 0

Hinterlasse eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *