Magere Portfolioerträge mit Kauf von Dividendenaristokraten aufbessern

Die verschlechterten Konjunkturperspektiven haben zu einer Kurskorrektur an den Aktienmärkten und eine Flucht in Anleihen höchster Bonität geführt. Im Zuge dieser Fluchtbewegung gaben die Bundesanleiherenditen bis Mitte Oktober deutlich nach und haben sich seither nur leicht erholt.

Für Investoren hat sich durch den erneuten Sturz der Renditen das Anlagedilemma wieder verschärft. Jedoch gibt es aus unserer Sicht Möglichkeiten, die perspektivisch erzielbaren Portfoliorenditen bereits durch eine leichte Beimischung von Dividendentiteln zu erhöhen. Die für viele institutionellen Anleger bestehenden regulatorischen Begrenzungen hinsichtlich der maximalen Gewichtung von Risikoaktiva müssen dabei nicht ausgeschöpft werden.

„Stock-Picking“-Chancen sehen wir aktuell bei hochliquiden Qualitätsaktien, deren Kurse in jüngster Zeit ebenfalls etwas stärker gefallen sind. Unter diesen erscheinen uns speziell die von uns regelmäßig kommentierten „Dividendenaristokraten“ attraktiv. Deren Aktien sind für uns die neuen Bonds, weil sie in der Vergangenheit stets Dividende gezahlt und die Ausschüttungen stabil gehalten oder angehoben haben.

Wir empfehlen aktuell diverse deutsche und europäische Dividendenaristokraten zum Kauf. Auch in den USA bieten sich einige Investitionsgelegenheiten. Alle Empfehlungen wurden bewusst aus eher defensiven Branchen gewählt und bieten 3,0% bis 5,6% Dividendenrendite.

Mittelfristig bleibt das Umfeld für Aktienkäufe positiv. Das Risiko einer weltweiten Rezession sehen wir aktuell nicht. Den genannten Unternehmen dürfte es auch 2015 auf Mikroebene so gut gehen, dass das aktuelle Gewinn- und Dividendenniveau mindestens gehalten werden kann.

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2 Kommentare

Sehr geehrte Damen u. Herren,
wo bitte finde ich Hinweise auf die in obigem Beitrag erwähnten „regelmäßig kommentierten Dividendenaristokraten“ ?

Ich bedanke mich für Ihre Bemühungen und verbleibe
mit freundliche Grüßen
Klaus Werth

Ralph Müller

Sehr geehrte Damen und Herren,

bitte kontaktieren Sie Ihre Volks-/Raiffeisenbank vor Ort. Ihr Anlageberater sollte Ihnen die notwendigen Informationen zur Verfügung stellen können.

Beste Grüße
Ihr
DZ BANK Research

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