Was wird das Jahr 2015 für die Devisenmärkte bringen?

Die dominierenden Themen der vergangenen Monate dürften auch die Entwicklung des kommenden Jahres prägen. Während in Europa und Japan die Notenbanken vor dem Hintergrund schwacher Wachstumsraten und eines geringen Preisdrucks ihren expansiven Kurs fortsetzen oder sogar noch ausweiten sollten, dürften u.a. die USA, Großbritannien und Australien die Leitzinswende einläuten.

An den Währungen dieser Länder wird dies natürlich nicht spurlos vorbeigehen. So dürften Euro und Yen auf Jahressicht eher zu den Verlierern gehören. Der US-Dollar sollte zwar weiter zulegen können. Allerdings wurde die US-Währung bereits mit vielen Vorschusslorbeeren bedacht, wodurch ihr Aufwärtspotenzial begrenzt ist. Ganz anders beim Britischen Pfund und beim Austral-Dollar. Beide Währungen dürften – neben der zu erwartenden Normalisierung des Leitzinsniveaus – von den überzogenen Kursverlusten der vergangenen Monate profitieren. Fortsetzen wird sich die Schwächephase hingegen beim Russischen Rubel, wenn auch mit nachlassender Dynamik in 2015.

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