Die Erfolge der EZB

In der Berichtsperiode vom 19. bis zum 25. März wurden im Rahmen des PSPP Ankäufe in Höhe von 14,7 Mrd. Euro durch die EZB und die nationalen Notenbanken getätigt. Seit Beginn des Programms am 9. März wurden somit bis Mittwoch letzter Woche insgesamt 41,0 Mrd. Euro an Staatsanleihen und SSAs angekauft.

Mit durchschnittlich 2,94 Mrd. Euro lag das tägliche Ankaufvolumen in der vergangenen Woche zwar unterhalb des Wertes der Vorwochen, allerdings erneut oberhalb dessen, was theoretisch notwendig wäre (2,35 Mrd. Euro), um das erklärte Monatsziel von 50 Mrd. Euro zu erreichen. Somit scheint die EZB ihrer Strategie treu zu bleiben, zu Beginn etwas mehr zu kaufen, um möglichen Engpässen in einer späteren Phase vorzubeugen.

Nach drei Wochen Anleihekaufprogramm der EZB scheint ein gewisser Gewöhnungseffekt einzusetzen. Die starken Renditerückgänge der ersten Woche waren zuletzt nicht mehr zu beobachten. Jedoch dürfte sich dies im Zeitablauf wieder ändern, da der Markt für Anleihen enger werden sollte. Mit historischen Tiefs bei Bundesanleihen und Rekordhoch beim Dax hat das Anleihekaufprogramm der EZB aber deutliche Spuren an den europäischen Finanzmärkten hinterlassen.

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