DAX: Hoffnung auf den Beginn einer Jahresendrally

Analog zum Kursverlauf am Donnerstag stellte sich am Freitag beim deutschen Blue-Chip-Index ein vielversprechender Start in den Handel ein. Nach einer deutlichen Abgabenwelle im Rahmen der Veröffentlichung schwacher US-Arbeitsmarktdaten konnte sich dann wieder im Späthandel an der Wall Street ein merklicher Nachfrageüberschuss etablieren.

Nach dem ersten erfolgreichen Test des Crashtiefs vom 24. August bei 9.340 Punkten zu Beginn der letzten Woche bleiben jedoch die Zugewinne bis dato recht schwach. Der DAX prallte fast exakt am 38,2%-Fibonacci-Retracement des kurzfristigen Abwärtstrends bei 9.780 Punkten nach unten ab und bestätigte damit einen weiterhin intakten Abwärtstrend.

Dies bedeutet, dass die Zukäufe der vergangenen Woche bislang noch eher in Richtung einer Gegenbewegung als eines Beginns einer positiven Trendwende zu sehen sind. Einige Marktteilnehmer sehen insbesondere mit dem Ende des traditionell schwachen Aktienmonats September die Chance, sich auf tiefem Niveau in Richtung einer zu erwartenden „Jahresendrally“ zu positionieren. Formationstechnisch sind die Zugewinne der letzten Woche jedoch eher als trendbestätigende „Flaggen“-Konsolidierung zu interpretieren. Neue Kursfantasie, zumindest im kurzfristigen Zeitrahmen, ergäbe sich somit erst oberhalb der 9.780 Punkte-Marke. Demgegenüber würde ein nachhaltiger Fall unter das Crashtief bei 9.340 Punkten weiter gehende Kursrückschlagsrisiken bis zum 161,8%-Fibonacci-Retracement der gesamten Erholungsrally vom 24. August bis zum 9. September bei 8.610 Punkten ergeben.

1. Widerstand 9.780 / 2. Widerstand 10.000

1. Unterstützung 9.340 / 2. Unterstützung 8.900

TAnalyse-2015-10-05

 

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