DAX: Widerstandszone bleibt umkämpft

Nach fester Eröffnung mit „Gap“ (Kurslücke) konnte der DAX zum Wochenausklang zunächst weiter nach oben klettern und während des Handelsverlaufs sogar über die 10.100-Punkte-Marke blicken. Insbesondere nach Eröffnung der New Yorker Börse setzten jedoch Gewinnmitnahmen ein, die das Tagesplus wieder abschmelzen ließen. Die Tageskerze repräsentierte einen sog. „Doji“ (Eröffnungs- und Schlussstand auf etwa demselben Niveau).

Damit hängt der deutsche Blue-Chip-Index weiterhin an seiner im kurzfristigen Kontext wichtigen charttechnischen Widerstandszone knapp unterhalb der 10.100-Punkte-Marke fest. Kurzfristig ist das wichtigste deutsche Börsenbarometer weiterhin als „überkauft“ zu bezeichnen (siehe „Projection Oscillator“ in der Grafik). Ein weiteres charttechnisches Anstiegspotenzial bis zum letzten mittelfristigen Reaktionshoch vom 9. September bei 10.515 Punkten eröffnete sich erst, wenn der DAX seine aktuelle Widerstandszone nachhaltig herausnimmt.

Daher käme eine Verschnaufpause bzw. „pull back“-Bewegung nicht überraschend. Auch wichtige US-amerikanische Indizes wie der S&P 500 und der Nasdaq 100 notieren aktuell an markanten charttechnischen Widerstandsmarken (2.020 und 4.365 Pkt.), so dass an dieser Stelle zunächst kein direkter Durchmarsch nach oben auf der Agenda stehen sollte.

1. Widerstand 10.100 / 2. Widerstand 10.380

1. Unterstützung 9.780 / 2. Unterstützung 9.340

TAnalyse-2015-10-12

 

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