DAX: Befreiungsschlag nicht geglückt

Gestern sah es zunächst recht günstig für den deutschen Aktienmarkt aus. So dominierte am Vormittag ein latenter Nachfrageüberschuss die Kursentwicklung im deutschen Blue-Chip-Index. Mit der eher verhaltenen Eröffnung an der Wall Street am Nachmittag wurde jedoch die Etablierung eines deutlicheren Tagesplus beim DAX verhindert.

Damit gelang es dem Index erneut nicht, in der laufenden aufwärts gerichteten Bewegung zumindest in die charttechnische Widerstandszone zwischen 11.070 und 11.100 Punkten zu gelangen. Diese speist sich aus dem aktuellen Niveau der 200-Tage-Linie und der Abwärtstrendlinie, die über die Hochpunkte von April und Juli gezogen werden kann. Einer zügigen Fortsetzung der Jahresendrally steht aktuell diese markante Widerstandszone entgegen. Nach den deutlichen Kursgewinnen seit Ende September bietet sich für einige Marktteilnehmer an dieser Stelle eine günstige Gelegenheit, erste Gewinnmitnahmen durchzuführen.

Weiterhin muss dabei jedoch angemerkt werden, dass sich gegenwärtig eine Konsolidierung auf „hohem Niveau“ darstellt. Solange der DAX während der laufenden Konsolidierungsbewegung oberhalb seines charttechnischen Unterstützungsbereichs um 10.515 Punkte (Reaktionshoch vom 9. September) verbleibt, zu welchem auch noch das wichtige 38,2%-Fibonacci-Retracement des laufenden Aufwärtstrends (rund 10.400 Pkt.) zu zählen ist, besteht eine überdurchschnittlich hohe Wahrscheinlichkeit auf eine Fortsetzung der Jahresendrally mit der Herausbildung neuer Bewegungshochs.

1. Widerstand 11.070 / 2. Widerstand 11.280

1. Unterstützung 10.515 / 2. Unterstützung 10.400

DAX

 

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