DAX: Pattsituation zwischen Bullen und Bären hält an

Gestern kam nur in der ersten Handelsstunde Kaufinteresse am deutschen Aktienmarkt auf. Im Anschluss dominierten abermals Gewinnmitnahmen im deutschen Blue-Chip-Index. Die Umsätze lagen auf recht dünnem Niveau. Das erste Konsolidierungstief vom Dienstag dieser Woche (10.730 Pkt.) bot Unterstützung. Am späteren Nachmittag konnte das wichtigste deutsche Börsenbarometer dadurch einen Teil der aufgelaufenen Tagesverluste wieder wettmachen.

Insgesamt verbleibt der DAX im Konsolidierungsmodus. Im kurzfristigen Kontext hat sich dabei über die letzten zwei Wochen eine Seitwärts-Handelsspanne herausgebildet, deren untere Begrenzung im Bereich der entsprechenden Tagestiefs bei ca. 10.730 Punkten und deren obere Begrenzung im Bereich der noch nicht überwundenen 200-Tage-Linie (11.070 Pkt.) verläuft. Auch die Tageskerzen vom Dienstag und Mittwoch stellen ein Spiegelbild des gesamten Geschehens der letzten beiden Wochen dar: Es herrscht eine Art „Pattsituation“ zwischen Bullen und Bären, die sich erst noch auflösen muss.

Daher treffen wir die Annahme, dass der laufende Konsolidierungsmodus zunächst beibehalten wird. Bei einem nachhaltigen Bruch der kurzfristigen charttechnischen Unterstützung um 10.730 Punkte würde sich das Risiko eröffnen, dass sich die Konsolidierungsbewegung auf der Kursebene in Richtung 10.515/10.400 Pkt. ausweitet. Solange der DAX jedoch oberhalb dieses charttechnischen Unterstützungsbereichs verbleibt, wo sich das Reaktionshoch vom 9. September und das wichtige 38,2%-Fibonacci-Retracement des laufenden Aufwärtstrends befinden, besteht eine überdurchschnittlich hohe Wahrscheinlichkeit auf eine Fortsetzung der Jahresendrally mit der Herausbildung neuer Bewegungshochs.

1. Widerstand 11.070 / 2. Widerstand 11.280

1. Unterstützung 10.515 / 2. Unterstützung 10.400

TAnalyse-2015-11-13

 

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