DAX: Rasch zurück zur Tagesordnung?

Nach den Anschlägen von Paris läuteten die europäischen Aktienmärkte die neue Handelswoche auf deutlich tieferen Niveaus ein. Der DAX testete dabei jedoch lediglich das Freitagstief knapp oberhalb von 10.600 Punkten – dann war der Angebotsüberschuss bereits passé. Alsbald zeigte sich erneut Kaufinteresse, und das wichtigste deutsche Börsenbarometer erholte sich wieder.

Aus charttechnischer Sicht besteht weiterhin eine Konsolidierungsbewegung. Es zeigen sich damit im kurzfristigen Kontext noch weitere Kursrückschlagsrisiken bis 10.515/10.400 Punkte. In dieser Zone verlaufen das Reaktionshoch vom 9. September sowie das wichtige 38,2%-Fibonacci-Retracement des September-Aufwärtstrends. Positiv ist in diesem Zusammenhang, dass sich das ehemals heißgelaufene Investorensentiment bereits vor den Anschlägen deutlich zurückgebildet hat. Damit ist die Basis gegeben, dass diese wichtige charttechnische Unterstützungszone nachhaltig verteidigt und die zuletzt ins Stocken geratene Jahresendrally fortgesetzt werden kann.

Auch jenseits des Atlantiks nähern sich die großen Aktienindizes wichtigen charttechnischen Unterstützungen an. Der S&P 500 geht auf Tuchfühlung mit der Zone zwischen 2.020 und 1.995 Punkten, was in etwa das Pendant zur o.g. DAX-Unterstützungszone darstellt. Vor dem Hintergrund des günstigen saisonalen bzw. zyklischen Umfelds wäre es eine recht große Überraschung, wenn ein nochmaliger Anlauf auf die letzten Bewegungshochs ausbliebe.

1. Widerstand 11.070 / 2. Widerstand 11.280

1. Unterstützung 10.515 / 2. Unterstützung 10.400

TAnalyse-2015-11-17

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