DAX: Deutliche Abschläge im Erholungsprozess

Unter deutlichem Abgabedruck geriet gestern der deutsche Blue Chip-Index. Fast den gesamten Handelstag über beherrschte ein markanter Angebotsüberschuss die Kursentwicklung beim DAX. Damit manifestierte sich recht zügig wieder ein neuer negativer Trendimpuls, der unsere Annahme einer fortgesetzten Stabilisierungsbewegung in einem übergeordnet weiterhin intakten „Bärenmarkt“ unter Druck bringt.

Noch bleiben wir jedoch bei unserer Annahme, dass der DAX am 11. Februar ein „lokales Trading-Tief“ markiert hat. Im Rahmen der kurzfristig „überkauften“ Situation (siehe „Projection Oscillator“ in der Grafik) zeigt sich aktuell der Abbau der „überhitzen“ Lage. Dabei lässt sich die gesamte Stabilisierung als eine mögliche „ABC“-Gegenbewegung interpretieren. Mit dem gestrigen Unterschreiten der Unterstützungszone um 9.325 Punkte ergibt sich damit das Risiko einer „Verschnaufpause“ (als sog. „B“-Korrekturwelle), die durchaus bis in den Bereich der Kurslücke von Montag, den 15.02., um 8.970 Punkte reichen könnte. Das gesamte Bärenmarktrally-Ziel von 9.900 Punkten bliebe hierdurch noch unberührt.

Auf Basis der Zyklentechnik lässt sich hierbei der nächste signifikante Hochpunkt unter dem Aspekt „Zeit“ etwa Anfang April ableiten. Hier sollte dann der übergeordnete negative Trendmarkt seine Fortsetzung finden und erneut massive Abgaben den DAX unter sein Jahrestief um 8.700 Punkte drücken.

1. Widerstand 9.325 / 2. Widerstand 9.900

1. Unterstützung 8.970 / 2. Unterstützung 8.700

250216DAX

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