DAX: Relative Schwäche nach Fed-Sitzung

Es sah zunächst recht positiv aus: Nach den Verlautbarungen der Fed am Mittwoch, dass in diesem Jahr wohl nur noch mit zwei weiteren Zinsschritten zu rechnen ist, eröffnete der deutsche Blue Chip-Index gestern recht freundlich und konnte gleich mit der Handelseröffnung ein neues Bewegungshoch im laufenden Aufwärtstrend etablieren. Zügig zeigte sich dann jedoch ein markanter Angebotsüberschuss, der den DAX deutlich ins Minus drückte.

Mit der Fed-Entscheidung deutet sich u.a. auch ein gewisser „Währungskrieg“ an. Ein deutlich festerer Euro führte bereits gestern zur einer ausgeprägten „relativen Schwäche“-Entwicklung vom DAX gegenüber den US-amerikanischen Pendants. Trotz der gestrigen Abgaben stellt sich dabei noch ein intakter Aufwärtstrend beim DAX dar. Auch wenn mit Blick auf die strategischen Risiken am Aktienmarkt der mittelfristige Ausblick unvorteilhaft ist, sollte die laufende „Bärenmarktrally“ noch nicht zu ihrem Ende gekommen sein.

Es gilt, dass fortgesetzte Abgaben, die oberhalb des 38,2%-Fibonacci-Retracements der aufwärts gerichteten Bewegung von Mitte Februar um 9.540 Punkte verbleiben, noch günstig zu interpretieren sind. Gelingt es im weiteren Verlauf, die nächste wichtige charttechnische Widerstandsmarke um 10.060 Punkte zu überwinden, ergibt sich hierdurch noch einmal ein weiter gehendes Anschlusspotenzial bis zur 200 Tage-Linie bei rund 10.420 Punkten.

1. Widerstand 10.060 / 2. Widerstand 10.430

1. Unterstützung 9.500 / 2. Unterstützung 9.125

180316DAX

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