DAX: Trend- und umsatzloser nachösterlicher Handel

Auch nach der Osterpause gelang es dem deutschen Blue Chip-Index gestern nicht, den seit Mitte Februar intakten mittelfristigen Aufwärtstrend dynamisch fortzusetzen. Es stellte sich ein eher trend- und umsatzloser nachösterlicher Handel dar.

Insgesamt konnte damit zum wiederholten Male die 10.000 Punkte-Marke nicht überwunden werden. Der deutlich zu erkennende Momentumverlust in Bezug auf die gesamte Aufwärtsbewegung seit Mitte Februar führte demgegenüber auch noch nicht zu einem massiven Abverkauf am Markt. Es gilt somit weiterhin, dass jede Konsolidierungsbewegung, die oberhalb des 38,2% Fibonacci Retracements des mittelfristigen Aufwärtstrends um 9.570 Punkte bzw. des letzten Reaktionstiefs um 9.500 Punkte verbleibt, charttechnisch noch als günstig zu interpretieren ist. Die Wahrscheinlichkeit der positiven Trendfortsetzung bleibt hierdurch noch überdurchschnittlich hoch.

Brisant wird jedoch die aktuelle technische Gesamtsituation mit dem Blick auf die Zyklentechnik. Im Rahmen des gegenwärtig noch günstigen zyklentechnischen Zeitfensters der internationalen Aktienmärkte deutet sich auf Basis des US-Präsidentschaftszyklus (unter Berücksichtigung der historischen Daten, in denen der US-amerikanische Präsident in seiner zweiten Amtsperiode nicht wiedergewählt werden kann) an, dass mit die Bildung eines „lokalen Hochpunkts“ in Kürze zu rechnen ist. Diese zyklentechnische „Blaupause“ bedarf jedoch zwingend der charttechnischen Bestätigung, die gegenwärtig noch nicht gegeben ist.

1. Widerstand 10.100 / 2. Widerstand 10.400

1. Unterstützung 9.500 / 2. Unterstützung 9.125

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