DAX: Bären in der Pflicht

Auch gestern eröffnete der deutsche Blue Chip-Index freundlich und generierte im weiteren Handelsverlauf Zugewinne. Diese sorgten für einen erneuten Test des charttechnischen Widerstands um 10.110 Punkte. In diesem Bereich wurde das letzte Bewegungshoch (23. März) markiert.

Damit sollte der DAX das Maximum an charttechnischem Potenzial ausgeschöpft haben. Auch aus Sicht der Markttechnik (Indikatoren) hat sich wieder eine „überkaufte“ Lage aufgebaut, die einem fortgesetzten Anstieg über das Bewegungshoch vom 23. März hinaus entgegen steht (siehe „Projection Oscillator“ in der Grafik). Zunächst ist davon auszugehen, dass der Index von dieser Marke erneut abprallt, zumal der „zyklentechnische Fahrplan“ die Herausbildung eines wichtigen „lokalen Hochpunkts“ vorsieht. Damit stehen die Bären aber auch in der Pflicht, denn schaffen sie es nicht, den DAX deutlicher abprallen zu lassen, wäre die zyklentechnische Blaupause kritisch zu hinterfragen.

Denn gelingt ein nachhaltiges Überwinden des Widerstands um 10.110 Punkte, dürfte dies voraussichtlich noch einmal prozyklische Käufer auf den Plan treten lassen, und es eröffnete sich für den DAX ein weiteres Anschlusspotenzial sogar über die 200 Tage-Linie (10.300 Pkt.) hinaus bis 10.500 Punkte, dem 161,8%-Fibonacci-Retracement der jüngsten Konsolidierungsbewegung.

1. Widerstand 10.110 / 2. Widerstand 10.300

1. Unterstützung 9.760 / 2. Unterstützung 9.500

150416DAX

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