DAX: Kampf um die wichtige Widerstandszone

Nach dem Übergang zu ersten Gewinnmitnahmen am Freitag eröffnete der deutsche Blue Chip-Index auch die neue Handelswoche zunächst recht schwach. Diese ungünstige Eröffnung nutzten jedoch die Investoren, um sich auf „niedrigem Niveau“ erneut in den Markt einzukaufen. Am Nachmittag konnte dann sogar schon der „lokale Hochpunkt“ vom 23. März (10.112 Punkte) überwunden werden.

Insgesamt sind, nach dem Erreichen einer kurzfristig „überkauften“ Situation, die Abgaben der vergangenen Handelstage als ein normales „Luftholen“ zu interpretieren. Unter charttechnischen Gesichtspunkten ist die gesamte Zone um die 10.000 Punkte als ein starker Widerstand einzustufen. Auf dem Niveau um 10.060 Punkte zeigte sich, neben dem 50%-Retracement der Abgaben von April 2015 bis Februar 2016, bereits 2014 ein charttechnischer Widerstand.

Ein Überwinden des letzten Hochpunkts vom 23. März um 10.112 Punkte läuft dabei dem zyklentechnischen Fahrplan eindeutig entgegen (Basis ist der US-Präsidentschaftszyklus). Gelingt ein nachhaltiges Überwinden der gesamten Widerstandszone, dürfte dies noch einmal prozyklische Käufer auf den Plan treten lassen, und es eröffnete sich für den DAX ein weiteres Anschlusspotenzial sogar über die 200 Tage-Linie (10.290 Pkt.) hinaus bis 10.500 Punkte, dem 161,8%-Fibonacci-Retracement der jüngsten Konsolidierungsbewegung. Eine Ernüchterung würde demgegenüber die nochmalige Bestätigung der Widerstandszone (Stichwort: Etablierung einer „Bullenfalle“) bedeuten.

1. Widerstand 10.290 / 2. Widerstand 10.500

1. Unterstützung 9.760 / 2. Unterstützung 9.500

190416DAX

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