DAX: Feststecken im Konsolidierungsmodus

Obwohl sich die Eröffnung freundlich gestaltete, zeigte sich der deutsche Blue Chip-Index am gestrigen Vormittag noch recht labil. Erst im weiteren Verlauf kam erneut Nachfrage auf, so dass das wichtigste deutsche Aktienmarktbarometer wieder in Richtung 10.300 Punkte tendierte. Zeitweise übersprang er diese Marke.

Nach dem Erreichen einer kurzfristig markant „überkauften“ Situation (siehe „Projection Oscillator“ in der Grafik) steckt der DAX immer noch im Konsolidierungsmodus fest. Seit drei Tagen pendelt dieser nun um die 200 Tage-Linie (akt. 10.265 Pkt.). Die „überkaufte“ Lage hat sich bisher noch nicht deutlich abgebaut. Insofern ist zumindest von markttechnischer Seite eine Fortsetzung der laufenden Verschnaufpause zu erwarten. Jegliches Handelsgeschehen, welches oberhalb der charttechnischen Unterstützung bzw. der letzten wichtigen Ausbruchsmarke um 10.110 Punkte verbleibt, ist für den weiteren Verlauf noch günstig zu interpretieren.

Ein Verbleib oberhalb dieser wichtigen charttechnischen Marke spräche für die Herausbildung neuer Bewegungshochs im laufenden Februar-Aufwärtstrend. Ein nächstes sinnvoll abzuleitendes Kursziel bestünde dann in der oberen Begrenzung des entsprechenden mittelfristigen Aufwärtstrendkanals (akt. ca. 10.800 Pkt.). Wir gehen dennoch davon aus, dass die nächste größere Bewegung am Aktienmarkt auf der Unterseite stattfinden wird. Der Zyklusverlauf verheißt Gegenwind, und die US-Pendants stehen vor massiven charttechnischen Widerständen, die unter diesen Umständen kaum überwunden werden dürften. Es ist davon auszugehen, dass beim Durchlaufen eines zu erwartenden „lokalen Hochpunkts“ Geduld gefragt ist.

1. Widerstand 10.500 / 2. Widerstand 10.860

1. Unterstützung 10.110 / 2. Unterstützung 9.770

280416DAX

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