DAX: Abgaben noch als normale „pull back“-Bewegung zu interpretieren

Nach der Etablierung eines neuen Bewegungshochs im laufenden Aufwärtstrend am vergangenen Montag, wurde der Kurs des deutschen Blue Chip Index im weiteren Wochenverlauf von Gewinnmitnahmen belastet. Am Freitag konnte trotz fortgesetzter Abgaben zumindest das 38,2%-Fibonacci Retracement des letzten aufwärts gerichteten Kursimpulses vom Anfang des Monats um 10.530 Punkte verteidigt werden.

Damit zeigt sich auch kurzfristig weiterhin ein dynamisch intakter Aufwärtstrend. Insgesamt sind die Abgaben als eine gesunde „pull back“-Bewegung an das ehemalige Jahreshoch vom April um 10.475 Punkte zu interpretieren. Hierdurch konnte nicht nur die zuvor deutlich „überkaufte“ Situation abgebaut (siehe „Projection Oscillator“ in der Grafik), sondern zugleich auch der bereits recht ausgeprägte Optimismus von Seiten der Marktteilnehmer zurückgeführt werden.

Damit bleibt die technische Ausgangslage beim DAX unverändert. Gerade aufgrund der gegenwärtig günstigen Zyklentechnik zeigt sich eine gute Chance, dass der mittelfristige Aufwärtstrend noch nicht zu seinem Abschluss gekommen ist. Bis Anfang September ergibt sich auf Basis der „Measured Move“-Projektion für den DAX ein Kurspotenzial bis rund 11.000 Punkte. Dafür sollte jedoch idealtypisch auf Basis einer positiven Wocheneröffnung eine trendbestätigende Wimpel-Formation zum Abschluss gebracht (siehe Grafik) und das noch günstige zyklentechnische Zeitfenster bestätigt werden.

1. Widerstand 10.800 / 2. Widerstand 11.000

1. Unterstützung 10.475 / 2. Unterstützung 10.080

DAX

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