DAX: Fortgesetzt schwankungsintensiver Handel

Zum Wochenschluss etablierte sich erneut ein hoch volatiler Handel beim deutschen Blue Chip-Index heraus. Auf Basis der Eröffnung im Bereich eines neuen Achtwochentiefs zeigte sich im weiteren Verlauf auf dem „niedrigen Niveau“ recht zügig wieder die Bereitschaft von Seiten der Marktteilnehmer, erneute Zukäufe zu tätigen.

Mit diesen Zukäufen konnte der DAX zunächst einmal die Gefahr des Übergangs in einen negativen Trendmarkt (vorerst) bannen. Die charttechnische „Pattsituation“, in der beide Parteien -Bullen und Bären- sich in etwa im Gleichgewicht halten, besteht damit unverändert. Im kurzfristigen Kontext stellt sich somit eine „neutrale“ Einschätzung dar. Mit Spannung ist jedoch mit dem Beginn des Aktienmonats „Oktober“ zu beobachten, inwiefern die Abgaben im September als „typische“ saisonale Schwächephase anzusehen sind, oder der übergeordnete zyklische Gegenwind (Basis der Zyklusanalyse ist der vierjährige „US-Präsidentschaftswahlzyklus“ in einem US-Wahljahr mit einem aus dem Amt scheidenden Präsidenten) die Oberhand gewinnt. Dieser deutet fortgesetzte Kursrisiken bis in den November hinein an.

Unter charttechnischen Gesichtspunkten sollte hierfür im positiven Sinne ein Überwinden der Jahreshochs um 10.800 Punkte bzw. im negativen Sinne ein Durchbruch unter die 200 Tage-Linie (bei 10.020 Punkten) gewertet werden. Diese stellen gegenwärtig die letzte Bastion der „Bullen“ und „Bären“ am Markt dar und würden im Fall des Über- bzw. Unterschreitens jeweils prozyklische Positionierungen der Investoren erwarten lassen.

1. Widerstand 10.575 / 2. Widerstand 10.800

1. Unterstützung 10.190 / 2. Unterstützung 10.020

041016dax

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