DAX: Widerstandszone erneut im Blickpunkt

Zum Wochenauftakt startete der deutsche Aktienmarkt zunächst schwach. Doch recht bald nach Handelsbeginn zeigte sich ein stetiger Nachfrageüberschuss, der den deutschen Blue Chip-Index wieder über die 10.600 Punkte-Marke hievte.

Auch mit dem gestrigen Handelsgeschehen hat sich kein Ende der „Pattsituation“ zwischen Bullen und Bären am Markt ergeben. Aus charttechnischer Sicht bleibt die seitwärts bzw. leicht abwärts geneigte Handelsspanne, die seit Mitte August vorherrscht, intakt. Noch wurde kein prozyklisches Signal generiert, dieses Tauziehen zu beenden und dem Markt wieder einen Richtungsentscheid zu geben. Die Bären haben ihre guten Möglichkeiten, die durch den zyklisch vorherrschenden Gegenwind abzuleiten waren, bisher nicht nutzen können. Speziell in der laufenden Woche zeigt sich dieser Gegenwind. Dies bedeutet aber auch, dass die Bären am Markt nun rasch „liefern“ müssen, da ihnen ansonsten die markante zyklische Unterstützung abhanden kommt.

Insofern stehen die Verkäufer aktuell in der Pflicht, den DAX noch einmal in Richtung der 200 Tage-Linie (akt. 10.020 Pkt.) zu drücken. Sollte dieser es schaffen, den letzten „lokalen Hochpunkt“ um 10.705 Punkte zu überwinden, wäre von einem schnellen Test der 10.800 Punkte-Marke auszugehen. Gelingt sogar ein neues Jahreshoch, eröffnete sich ein weiteres Kurspotenzial bis 11.180 Punkte (161,8%-Fibonacci-Retracement der laufenden Konsolidierungsbewegung; siehe Grafik).

1. Widerstand 10.705 / 2. Widerstand 10.800

1. Unterstützung 10.455 / 2. Unterstützung 10.190

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