DAX: Kein deutlicher Abgabedruck unterhalb des Widerstands

Bei einem insgesamt recht volatilen Handel schloss der deutsche Blue Chip-Index gestern im Bereich des Vortagesschlusskurs. Insgesamt stellt sich damit knapp unterhalb des charttechnischen Widerstands um 10.800 Punkte noch kein markanter Abgabedruck am Markt ein. Die Umsätze zeigen sich weiterhin auf einem eher unterdurchschnittlichen Niveau.

Im übergeordneten Blickwinkel bewegt sich der DAX gegenwärtig im Bereich der oberen Begrenzung der seit August bestehenden seitwärts gerichteten Handelsspanne von 10.190 und 10.830 Punkten. Im Sinne der charttechnischen Trenddefinition von „Dow“ ist dabei bis zum eindeutigen Gegenbeweis von der signifikant erhöhten Wahrscheinlichkeit der Fortsetzung des „trendlosen“ Marktgeschehens auszugehen. Dies bedeutet, dass im Bereich der oberen Handelsspanne mit fortgesetzten Abgaben und der Annäherung an die untere Begrenzung der Handelspanne zu rechnen ist.

Als eine erste Zielmarke eines fortgesetzt abwärts gerichteten Impulses ist die charttechnische Unterstützung um 10.475 Punkten zu nennen. Diese Unterstützung resultiert aus dem lokalen Hochpunkt, der Ende April etabliert wurde (siehe Grafik). Daneben gilt, dass erst ein nachhaltiger Durchbruch über die 10.800 Punkte-Marke, den seitwärts gerichteten trendlosen Zustand beim DAX beendet und ein weiteres Anschlusspotenzial bis in den Bereich um 11.180 Punkte (dem 161,8% Fibonacci-Retracement der laufenden Konsolidierung von Mitte August) eröffnet.

1. Widerstand 10.830 / 2. Widerstand 11.180

1. Unterstützung 10.475 / 2. Unterstützung 10.190

 

dax

 

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