DAX: Gefangen in der Handelsspanne

Bei einem unverändert volatilen Handel setzten sich tendenziell die Gewinnmitnahmen beim deutschen Blue Chip-Index auch am Freitag fort. In der vergangenen Woche etablierte sich damit unterhalb des charttechnischen Widerstands um 10.800 Punkte bei unterdurchschnittlichen Umsätzen ein kurzfristiger (tertiärer) Abwärtstrend heraus.

Insgesamt konnte dadurch die Chance, die zu Anfang letzter Woche bestand, mit einem nachhaltigen Überwinden der oberen Begrenzung der seit August bestehenden seitwärts gerichteten Handelsspanne um 10.800 Punkte zügig die Fortsetzung der „Jahresendrally“ einzuläuten, nicht genutzt werden. Demgegenüber bildete sich im weiteren Verlauf von Seiten der Investoren auch keine größere Enttäuschung heraus, so dass bislang keine stärkere Abgabenwelle am Markt erfolgte. Aktuell ergibt sich jedoch auf Basis der Bestätigung des charttechnischen Widerstands um 10.800 Punkte das Risiko, dass im oberen Bereich der unverändert intakten Handelsspanne mit fortgesetzten Verkäufen auch in dieser Woche noch zu rechnen ist.

Als eine erste Zielmarke eines fortgesetzt abwärts gerichteten Impulses ist die charttechnische Unterstützung um 10.475 Punkten zu nennen. Diese Unterstützung resultiert aus dem lokalen Hochpunkt, der Ende April etabliert wurde (siehe Grafik). Daneben gilt, dass erst ein nachhaltiger Durchbruch über die 10.800 Punkte-Marke, den seitwärts gerichteten trendlosen Zustand beim DAX beendet und ein weiteres Anschlusspotenzial bis in den Bereich um 11.180 Punkte (dem 161,8% Fibonacci-Retracement der laufenden Konsolidierung von Mitte August) eröffnet.

1. Widerstand 10.830 / 2. Widerstand 11.180

1. Unterstützung 10.475 / 2. Unterstützung 10.190

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