DAX: Trotz Erholung bleibt das kurzfristige Chartbild angeschlagen

Nach den deutlichen Kursverlusten der letzten Handelstage stand beim deutschen Blue Chip-Index gestern eine Stabilisierungsbewegung auf der Tagesordnung. Insbesondere im Anschluss an die massive Verkaufswelle am Dienstagnachmittag eröffnete der DAX gestern gleich recht freundlich. Der charttechnische intraday-Widerstand um 11.740 Punkte konnte jedoch nicht zurückerobert werden.

Zumindest konnten die Investoren ihre Chance nutzen, auf Basis der kurzfristig „überverkauften“ Situation eine neue Kaufbereitschaft zu generieren (siehe „Projection Oscillator“ in der Grafik). Mit der zuvor etablierten viertägigen candlestick-technischen Topformation (sog. „Tower Top“; siehe Kreis in der Grafik) nach dem Erreichen des charttechnischen Anschlusspotenzials bis 11.890 Punkte bleibt das Chartbild beim DAX dennoch angeschlagen.

Somit sehen wir aktuell keine hohe Wahrscheinlichkeit, dass bereits jetzt schon ein „buy-the-dip“-Verhalten erfolgreich sein sollte. So signalisiert insbesondere der US-Präsidentschaftswahlzyklus in einem Nachwahljahr eine fortgesetzte Korrektur, die bis Ende Februar laufen sollte. Die nächste wesentliche charttechnische Bestätigung dieser zyklentechnischen „Blaupause“ wäre mit einer Bewegung gegeben, die den DAX unter 11.400 Punkte drückt. Die Etablierung eines neuen Bewegungshochs im mittelfristigen Aufwärtstrend um 11.890 Punkte würde demgegenüber diesen als unverändert intakt beschreiben und dem Korrektur-Szenario am Aktienmarkt widersprechen.

1. Widerstand 11.740 / 2. Widerstand 11.890

1. Unterstützung 11.595 / 2. Unterstützung 11.400

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