DAX: Warten auf den charttechnischen Impuls

Während die wichtigsten US-amerikanischen Aktienindizes von einem Allzeithoch zum nächsten laufen, konnte der deutsche Blue Chip-Index noch immer nicht den kurzfristig positiven Befreiungsschlag initiieren. So stellte sich auch gestern nach einer zunächst freundlichen Handelseröffnung kein nachhaltiges Kaufinteresse von Seiten der Investoren ein.

Nach der hoch volatilen Konsolidierungsbewegung seit Jahresanfang muss der DAX im Rahmen der laufenden kurzfristigen Aufwärtsbewegung noch einmal den entscheidenden charttechnischen Stärkebeweis liefern, um die Konsolidierung erfolgreich abzuschließen. Dieser wäre erst gegeben, wenn das Jahreshoch um 11.890 Punkte dynamisch überwunden wird. Erst in diesem Fall ergibt sich ein weiteres Anschlusspotenzial bis zum 161,8%-Fibonacci-Retracement der Konsolidierung um 12.150 Punkte (siehe Grafik). Perspektivisch sollte dann auch schon ein Test des Allzeithochs um 12.390 Punkte auf die Agenda rücken.

Unverändert mahnt daneben jedoch die aktuell noch ungünstig zu interpretierende Zyklentechnik zur Vorsicht. Diese lässt unter zeitlichen Aspekten eine fortgesetzte Konsolidierungsbewegung mit einem erneuten Test der charttechnischen Unterstützung um 11.400 Punkte bis Ende des Monats erwarten. Entscheidend für die Signifikanz dieser Aussage ist jedoch ein merkliches Schwächesignal von Seiten der US-amerikanischen Dividendenpapiere, welches gegenwärtig noch nicht zu erkennen ist.

1. Widerstand 11.890 / 2. Widerstand 12.150

1. Unterstützung 11.500 / 2. Unterstützung 11.400

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