DAX: Warten auf die Fed

Unverändert zeigt sich gegenwärtig ein recht unspektakulärer Handel beim deutschen Blue Chip-Index. Nach ersten Verkäufen am Vormittag näherte sich der DAX erneut der unteren Begrenzung der seit Anfang des Monats intakten Handelsspanne um 11.920 Punkte an. Diese konnte im weiteren Verlauf dann jedoch zum wiederholten Male erfolgreich verteidigt werden.

Weiterhin dominiert damit im kurzfristigen Zeitrahmen ein trendloses Geschehen den Kursverlauf der Dividendenpapiere. Im Vorfeld des heutigen Fed-Meetings möchte die Mehrheit der Investoren noch keine deutlicheren Wetten eingehen. Das Muster, dass sich -ungeachtet eines mit jedem weiteren Bewegungshoch verbundenen Momentumverlusts- regelmäßig kein stärkerer Angebotsüberschuss einstellt, hat weiterhin Bestand. Der mittel- und langfristige Aufwärtstrend ist damit zwar intakt, jedoch als wenig dynamisch zu bezeichnen.

Unter sentiment-technischen Gesichtspunkten ist die Trump-Zuversicht der Investoren am deutschen Aktienmarkt vom Anfang des Jahres verschwunden. Obwohl der DAX in der vergangenen Woche noch knapp vor der Herausbildung neuer Jahreshochs stand, lässt sich auf Basis der aktuellen Befragungen der Marktteilnehmer eine gewisse Ernüchterung erkennen. Dies lässt damit durchaus noch einmal eine Bewegung in Richtung des Allzeithochs um 12.390 Punkte erwarten. Sollte im weiteren Verlauf die Herausbildung eines neuen Bewegungshochs oberhalb von 12.083 Punkten gelingen, wäre das direkte Anschlusspotenzial auf 12.185 Punkte zu beziffern (161,8%-Fibonacci-Retracement der aktuell noch laufenden Konsolidierungsbewegung; siehe Grafik).

1. Widerstand 12.185 / 2. Widerstand 12.390

1. Unterstützung 11.890 / 2. Unterstützung 11.690

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