DAX: Hin- und hergerissen

Ein insgesamt recht volatiler Handel zeigte sich in der vergangenen Woche beim deutschen Blue Chip-Index. Im Rahmen von zunächst deutlicheren Abgaben erfolgte am Mittwoch die Auflösung einer mehrwöchigen „Keilformation“ nach unten. Im Anschluss zeigte sich dann eine Stabilisierungsbewegung, die den DAX jedoch noch nicht auf ein neues Jahreshoch oberhalb von 12.156 Punkten katapultierte.

Das formationstechnische Schwächesignal mit der Vollendung eines aufwärts gerichteten „Keils“ wurde von den Marktteilnehmern bislang nicht als der entscheidende Auslöser einer deutlicheren Verkaufswelle betrachtet. Damit wird erneut die Erwartungshaltung der Investoren bestätigt, dass deutlichere Gewinnmitnahmen zumindest taktisch einen günstigen Wiedereinstiegszeitpunkt darstellen. Noch ist der DAX jedoch nicht „über den Berg“.

Wir sehen weiterhin das hohe Risiko, dass der zuletzt zu beobachtende „erste Einschlag“ nicht alleine stehen wird. Es besteht unverändert die Gefahr, dass es zumindest zu einer zweiten Abwärtswelle kommen sollte. Solange der Index kein neues Jahreshoch über 12.156 Punkten herausbildet, bleibt das Korrekturpotenzial für den DAX weiterhin der Bereich der letzten Reaktionstiefs im mittelfristigen Aufwärtstrend um 11.480 Punkte. Zudem wäre gerade im mittel- und längerfristigen Kontext eine deutlichere Verschnaufpause wünschenswert, um den Aufwärtstrend auf eine gesündere Basis zu stellen.

1. Widerstand 12.160 / 2. Widerstand 12.390

1. Unterstützung 11.850 / 2. Unterstützung 11.480

 

 

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