DAX: Kurzfristiges Anschlusspotenzial ausgeschöpft

Nach fester Eröffnung mit „Gap“ (Kurslücke) konnte der deutsche Blue Chip-Index gestern im weiteren Handelsverlauf erneut zulegen. Dabei schöpfte dieser sein im kurzfristigen Kontext abzuleitendes Anschlusspotenzial bis 12.645 Punkte aus, ehe am Nachmittag leichte Gewinnmitnahmen einsetzten.

Mit der gestrigen Tagesbewegung hat das wichtigste deutsche Aktienmarktbarometer sein kurzfristiges Anschlussziel bei 12.645 Punkten erreicht. Dort befindet sich das 161,8%-Fibonacci-Retracement der letzten Konsolidierungsbewegung, jener „Flagge“, welche der Index im April herausgebildet hatte. Insofern ist der nächste charttechnische Meilenstein auf dem Weg nach oben nun erst einmal abgearbeitet worden. In Verbindung mit der kurzfristig „überkauften“ Lage (siehe „Projection Oscillator“ im Chart) sollte daher der Übergang in eine erneute Verschnaufpause nicht überraschen. Charttechnisch verfügt der DAX aktuell über viel „Puffer“ nach unten, ohne sein positives mittelfristiges Gesamtbild zu gefährden. Oberhalb der letzten Ausbruchsmarke, dem Bewegungshoch vom 3. April bei 12.375 Punkten, bleibt der laufende tertiäre Aufwärtstrendimpuls dynamisch intakt.

Darüber hinaus profitiert der deutsche (bzw. der europäische) Aktienmarkt von einer positiven „relative Stärke“-Entwicklung gegenüber den Pendants an der Wall Street. Sollte jenseits des großen Teichs eine (zyklisch und sentiment-technisch) durchaus abzuleitende weitere Konsolidierungsbewegung auftreten, dürften die hiesigen Märkte eine solche recht gut abfedern können. Mittelfristig bleibt unser DAX-Ziel von 13.300 Punkten erhalten.

1. Widerstand 12.645 / 2. Widerstand 13.300

1. Unterstützung 12.375 / 2. Unterstützung 12.090

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