Rückläufige Wohnungsbaugenehmigungen in Deutschland – eine gesunde Entwicklung

Wie das Statistische Bundesamt mitgeteilt hat, sind die Wohnungsbaugenehmigungen in Deutschland im ersten Quartal dieses Jahres um 6,6 Prozent auf 79.200 Wohnungen gesunken. Das ist der erste Rückgang seit dem ersten Quartal 2012. Betroffen sind vor allem Einfamilienhäuser. Hier sind die neu ausgestellten Genehmigungen um 15,3 Prozent eingebrochen.

Das immer noch hohe Niveau der Baugenehmigungen und die Engpässe in der Bauindustrie sprechen dafür, dass zunächst weiterhin mit einer leicht steigenden Zahl an Baufertigstellungen zu rechnen ist und dass die Immobilienkreditnachfrage hoch bleibt. Selbst wenn sich der aktuelle Rückgang als neuer Trend herauskristallisiert, besteht kein Grund zu Panik. Mit einem Einbruch des Wohnungsbaus ist nicht zu rechnen, sondern langfristig eher mit einem abgefederten Rückgang von dem inzwischen erreichten hohen Niveau.

 

18.05.2017

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