DAX: Fortgesetzte „Patt“-Situation

Auch zu Beginn des letzten Handelstags im Mai setzte der deutsche Blue Chip-Index seinen wenig dynamischen Kursverlauf der vergangenen Handelstage zunächst weiter fort. Erst am Nachmittag etablierte sich bei anziehenden Umsätzen ein merklicher Nachfrageüberschuss, der den DAX bis an die obere Begrenzung des seit zwei Handelswochen herausgebildeten Korridors zwischen 12.500 und 12.700 Punkten hievte. Auf Basis einer schwächeren Wall Street gelang ein nachhaltiger Ausbruch jedoch erneut nicht.

Trotz der fortgesetzten „Patt“-Situation besteht aktuell dennoch eine gute Chance, dass die laufende Konsolidierungsbewegung bzw. die aus der Zyklentechnik abzuleitende Schwächephase einem zügigen Ende entgegenstrebt. Charttechnisch sollte hierfür neben dem ersten Widerstand um 12.700 Punkte natürlich auch das Allzeithoch von Mitte Mai bei 12.842 Punkten nachhaltig überwunden werden. Das nächste „Etappenziel“ auf der Oberseite liegt dann bei 13.060 Punkten (dem 161,8%-Fibonacci-Retracement der Konsolidierungsbewegung vom Mai).

Aus zyklischer Sicht ist mit dem Beginn des Aktienmonats „Juni“ die saisonale „Mai-Delle“ als beendet zu betrachten, so dass gegenwärtig wieder eine Rückenwindphase besteht. Diese sollte gemäß dem „Dekadenzyklus“ bis etwa August andauern. Die Annahme eines Topbildungsprozesses lässt sich im derzeitigen Umfeld nicht rechtfertigen und sollte somit erst im Spätsommer auf die Agenda rücken.

1. Widerstand 12.842 / 2. Widerstand 13.060

1. Unterstützung 12.500 / 2. Unterstützung 12.375

 

 

 

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