DAX: Kurzfristig „überverkauft“

Auch zum Wochenausklang zeigte sich ein fortgesetzter Angebotsüberschuss am deutschen Aktienmarkt. Der DAX fiel unter die 12.700 Punkte-Marke, das letzte Reaktionstief vom 15. Juni (12.620 Pkt.) war aber selbst im Tagestief nicht gefährdet.

Die letzten vier Handelstage verliefen alles andere als befriedigend, insbesondere, wenn man bedenkt, dass auch im dritten Anlauf innerhalb von drei Wochen kein neues Allzeithoch auf nachhaltiger Basis herausgebildet werden konnte. Dennoch stellt die fast 300 Punkte betragende Verlustserie von Dienstag bis Freitag der letzten Woche lediglich eine weitere Episode der seit Mitte Mai laufenden, leicht aufwärts gerichteten Handelsspanne dar. Innerhalb dieser Bandbreite dürfte der DAX aktuell sogar eher wieder „unten“ sein. Der „Projection Oscillator“ signalisiert ein aus markttechnischer Sicht erneut kurzfristig „überverkauftes“ Niveau (siehe Chart). Da aus charttechnischer Sicht zuletzt auch keine wichtigen Unterstützungsmarken verletzt wurden, dürfte ein neuer Anlauf nach oben auf die Agenda rücken.

Gemäß dem Idealverlauf des „Dekadenzyklus“ ist die zuvor avisierte leichte Schwächeperiode mit dem Ende der letzten Handelswoche ausgelaufen, worauf nun der finale Anstieg folgen sollte. Für den deutschen Blue Chip-Index bedeutet das, dass noch einmal mit einem Sprung über die 13.000 Punkte-Marke gerechnet werden darf. Das nächste Trading-Anschlussziel lautet 13.120 Punkte (161,8%-Fibonacci-Retracement der letzten Konsolidierungsbewegung).

1. Widerstand 12.950 / 2. Widerstand 13.120

1. Unterstützung 12.665 / 2. Unterstützung 12.500

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