DAX: Hoch volatiler Handel im Umfeld der EZB-Entscheidung

Zunächst stimulierte die bei der gestrigen EZB-Ratssitzung geäußerte Option, bei Bedarf die Anleihenkäufe noch einmal auszuweiten, die Investoren am deutschen Aktienmarkt wieder Zukäufe zu tätigen. Im weiteren Verlauf verflog jedoch die neue Zuversicht, so dass die nach den deutlichen Abgaben bereits zum Wochenanfang unterschrittene 12.500 Punkte-Marke beim deutschen Blue Chip Index mit dem gestrigen Schlusskurs nicht wieder zurückerobert werden konnte.

Damit gelang erneut kein charttechnischer Stärkebeweis im Sinne der Etablierung eines neuen positiven Trendimpulses. Die seit Ende April zu beobachtende seitwärts gerichtete Kursentwicklung beim DAX bleibt die vorherrschende Trendbewegung. Charttechnisch ist erst die nachhaltige Rückeroberung der 12.500 Punkte-Marke als Grundvoraussetzung zu werten, dass mit Unterstützung der noch günstigen Zyklentechnik zumindest eine Bewegung in Richtung des Allzeithochs um 12.950 Punkte gelingen kann.

Im anderen Fall besteht gegenwärtig das erhöhte Risiko, dass die Konsolidierungsbewegung im Rahmen einer sog. „ABC“-Korrektur noch weiter laufen wird. Auf Basis dieser Formation ergeben sich fortgesetzte Kursrisiken, die bis in den Bereich des lokalen Reaktionstiefs von Ende April um 11.940 Punkte reichen. Im übergeordneten strategischen Kontext könnten diese Abgaben dann als eine erste abwärts gerichtete Bewegung im Rahmen eines formationstechnischen Topbildungsprozesses interpretiert werden.

1. Widerstand 12.500 / 2. Widerstand 12.950

1. Unterstützung 12.320 / 2. Unterstützung 11.940

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