DAX: Reaktion auf die deutlichen Gewinnmitnahmen

Nachdem sich nach den deutlichen Abgaben bereits zum Wochenanfang eine erste Erholungsbewegung beim deutschen Blue Chip Index eingestellt hatte, setzte sich diese Bewegung auch gestern weiter fort. Ein merklicher Befreiungsschlag konnte jedoch nicht etabliert werden.

Unter candlestick-technischen Gesichtspunkten sind die Zukäufe durchaus günstig zu interpretieren. So konnte der DAX bereits am Montag eine „Hammer“-Tageskerze herausbilden, die mit den Zukäufen von gestern eine Bestätigung erhielt. Zusammen mit dem ausgeprägten „taktischen Pessimismus“ im Markt sollten somit fortgesetzte Zukäufe durchaus möglich sein. Dennoch belasten gegenwärtig nicht unwesentliche charttechnische Widerstände (12.320, 12.500 und 12.675 Punkte) die weiter gehende Kursfantasie beim DAX.

Unverändert sehen wir daher noch weiter gehende Anschlussrisiken bis 12.090 Punkte, wo sich das 161,8%-Fibonacci-Retracement der letzten Erholungsbewegung befindet. Darüber hinaus liegt die Annahme nahe, dass die laufende potenzielle „ABC-Korrektur“ sogar noch ein deutlicheres Kursrisiko widerspiegelt. Auf Basis dieser Formation ergeben sich weiter gehende Kursrisiken, die bis in den Bereich des lokalen Reaktionstiefs von Ende April um 11.940 Punkte reichen. Im übergeordneten strategischen Kontext kann diese abwärts gerichtete Bewegung seit Ende Juni dann im Rahmen eines ersten Einschlags innerhalb eines sich abzeichnenden formationstechnischen Topbildungsprozesses angesehen werden.

1. Widerstand 12.320 / 2. Widerstand 12.500

1. Unterstützung 12.090 / 2. Unterstützung 11.940

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