DAX: Gewinnmitnahmen nach neuem Allzeithoch

Gestern eröffnete der DAX auf einem neuen Allzeithoch, konnte dann während der Tagesbewegung jedoch nicht mehr in nennenswerter Weise weiter klettern. Gewinnmitnahmen prägten im weiteren Verlauf das Bild am Markt. Gemessen an der vorherigen Anstiegsbewegung verblieben diese allerdings auf hohem Niveau.

Nach den dynamischen Kurszuwächsen hat sich im wichtigsten deutschen Börsenbarometer Konsolidierungsbedarf aufgebaut. Dies lässt sich aus zweierlei Aspekten ableiten: Zum einen ist der Index kurzfristig markttechnisch „überkauft“ (siehe „Projection Oscillator“ im Chart), und zum anderen notiert dieser in der Nähe der oberen Begrenzung des August-Aufwärtstrendkanals. Insofern dürfte eine fortgesetzte Verschnaufpause nicht verwundern. Zumindest bislang zeigt sich eine solche jedoch nur als eine eher seitwärts gerichtete Bewegung auf hohem Niveau. Der Abbau der „überkauften“ markttechnische Lage erfolgt somit in konstruktiver Art und Weise, weshalb ein stärkerer Rücksetzer auf der Kursebene noch nicht abzuleiten ist. Damit sich das Chartbild eintrübt, muss auf der Unterseite schon deutlich mehr passieren, als dies bisher der Fall ist. Ein Kursverfall unter die Lücken-Unterstützung vom 30. Oktober / 1. November um 13.255 Punkte wäre bspw. ein diesbezügliches Achtungszeichen.

Ungeachtet dieser Konsolidierungsrisiken sollte sich im weiteren Verlauf dann noch einmal der mittelfristige Aufwärtstrend durchsetzen können. In der laufenden Bewegung lässt sich nach wie vor ein weiter gehendes Anschlusspotenzial bis 13.620 Punkte (161,8%-Fibonacci-Retracement der letzten sekundärzyklischen Korrekturbewegung von Juni bis August) ableiten.

1. Widerstand 13.505 / 2. Widerstand 13.620

1. Unterstützung 13.255 / 2. Unterstützung 13.095

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