DAX: Übergang zu ersten deutlicheren Abgaben

Nachdem der deutsche Blue Chip-Index noch Ende Oktober einen positiven Trendimpuls herausbilden konnte, lässt sich seit zwei Handelstagen der Übergang zu einem deutlicheren Angebotsüberschuss am Markt erkennen. Die zuvor kurzfristig markant „überkaufte“ Situation (siehe „Projection Oscillator“ in der Grafik) konnte damit jedoch noch auf einem hohen Niveau abgebaut werden.

Charttechnisch sind die bisher zu beobachtenden Abgaben beim DAX für einen „gesunden“ aufwärts gerichteten Trendverlauf sogar günstig zu bewerten. Solange die Verkäufe oberhalb der Lücken-Unterstützung vom 30. Oktober / 1. November um 13.255 Punkte verbleiben und dadurch auch der mittelfristig aufwärts gerichtete Trendkanal vom August bestätigt wird, bleibt der laufende Aufwärtstrend insgesamt sogar noch dynamisch intakt.

Nach den deutlichen Kurszuwächsen hatte sich zu Beginn der Woche beim wichtigsten deutschen Börsenbarometer ein deutlicher Konsolidierungsbedarf aufgebaut. Nicht zuletzt im Rahmen der Sentimenttechnik verstärkte sich der Optimismus der letzten Wochen noch einmal. Trotz dieser Warnsignale, die auch für eine Ausweitung der Konsolidierungsbewegung sprechen, sollte die Devise noch lauten: solange keine einschneidenden charttechnischen Umkehrsignale auftauchen, darf der mittelfristig positive Trend noch nicht zu früh abgeschrieben werden. Im Rahmen des mittelfristigen Aufwärtstrends lässt sich nach wie vor ein weiter gehendes Anschlusspotenzial bis 13.620 Punkte (161,8%-Fibonacci-Retracement der letzten sekundärzyklischen Korrekturbewegung von Juni bis August) ableiten.

1. Widerstand 13.505 / 2. Widerstand 13.620

1. Unterstützung 13.255 / 2. Unterstützung 13.095

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